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Mission Solar – Energiekonzepte für Dein Zuhause
Ergänzung zur PV-Anlage

Wärmepumpe und Photovoltaik – heizen mit dem eigenen Solarstrom

Unser Schwerpunkt bleibt die Photovoltaik. Wenn du deine Heizung modernisieren möchtest, ist die Wärmepumpe die passende Ergänzung: Sie macht aus Sonnenstrom Wärme und wird Teil eines Energiekonzepts statt eines Einzelgeräts.

Außeneinheit einer Bosch-Wärmepumpe in einem Gartenbeet vor der Hauswand.
Grundlagen

Was ist eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung – meist der Außenluft, manchmal dem Erdreich – Wärme und hebt sie mit Hilfe von Strom auf ein nutzbares Temperaturniveau. Statt Brennstoff zu verbrennen, transportiert sie vorhandene Wärme ins Haus.

Heizen ohne Verbrennung

Die Wärmepumpe nutzt Umweltwärme aus der Luft oder dem Erdreich und braucht dafür nur Strom – kein Öl, kein Gas, kein Schornsteinbetrieb.

Hoher Wirkungsgrad

Aus einer Kilowattstunde Strom werden je nach Anlage und Heizsystem mehrere Kilowattstunden Wärme. Entscheidend sind Dämmung, Vorlauftemperatur und saubere Auslegung.

Heizen mit Solarstrom

Läuft die Wärmepumpe mit dem eigenen PV-Strom, sinkt der Anteil teuren Netzstroms – besonders in den Übergangsmonaten.

Anschlussfähig geplant

Eine passend geplante Wärmepumpe kann eine zukunftsfähige Lösung für die Heizungsmodernisierung sein und lässt sich später um Speicher oder Wallbox ergänzen. Ob sie im Einzelfall passt, prüft unser Fachpartner am Gebäude.

Energie neu gedacht.
Hybrid aus Photovoltaik und Wärmepumpe

Warum sich beide Technologien perfekt ergänzen

Die PV-Anlage erzeugt Strom, die Wärmepumpe braucht Strom. Zusammen ergibt das ein System, in dem ein größerer Teil des eigenen Solarstroms im Haus bleibt.

Die PV-Anlage liefert den Strom

Im Frühjahr, Sommer und Herbst deckt die Photovoltaik einen relevanten Teil des Wärmepumpenstroms direkt vom eigenen Dach.

Der Speicher verschiebt Sonnenstunden

Überschüsse aus der Mittagszeit stehen abends zur Verfügung – die Wärmepumpe muss dann seltener Netzstrom ziehen.

Das Energiemanagement entscheidet

Steuerung und Messsystem stimmen Erzeugung, Wärmepumpe, Speicher und Wallbox aufeinander ab, statt sie nebeneinander laufen zu lassen.

Ein System statt Einzelteilen

Weil wir beides gemeinsam betrachten, wird die Anlagengröße auf den zusätzlichen Wärmebedarf ausgelegt – nicht nachträglich geschätzt.

Bestandsgebäude

Wärmepumpe im Altbau? Oft besser möglich, als viele denken.

Moderne Wärmepumpen sind längst nicht mehr nur eine Lösung für Neubauten mit Fußbodenheizung. Ob eine Wärmepumpe passt, hängt von mehreren Faktoren ab – nicht vom Baujahr allein.

Heizlast des Gebäudes

Wie viel Wärme das Haus bei Kälte tatsächlich braucht.

Heizkörperdimensionierung

Größe und Bauart der vorhandenen Heizkörper.

Dämmung

Der bauliche Zustand von Dach, Fassade und Fenstern.

Hydraulik

Ob die Anlage sauber eingeregelt ist und Wärme gleichmäßig verteilt.

Benötigte Vorlauftemperatur

Welche Temperatur das Heizsystem tatsächlich braucht.

Gewähltes Wärmepumpenmodell

Nicht jede Wärmepumpe leistet dasselbe – die Modellwahl entscheidet mit.

Mythos

„Eine Wärmepumpe funktioniert nur mit Fußbodenheizung.“

Fakt

Auch klassische Heizkörper können mit einer passend ausgelegten Wärmepumpe funktionieren.

Eine Fußbodenheizung ist keine Voraussetzung. In vielen Bestandsgebäuden können bestehende Heizkörper weiter genutzt werden. In manchen Räumen ist es sinnvoll, einzelne Heizkörper zu vergrößern oder auszutauschen, oder die Hydraulik der Anlage zu optimieren – das klären wir im Rahmen der Auslegung gemeinsam mit dir.

Technik im Detail

Welche Vorlauftemperatur ist realistisch?

Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen können je nach Modell Vorlauftemperaturen von etwa 70–75 °C erreichen. Das heißt nicht, dass jede Wärmepumpe das leistet oder ein dauerhafter Betrieb auf diesem Niveau effizient wäre.

Ideales Niedertemperatursystem

30–40 °C

Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizung erreichen typischerweise diesen Bereich – hier arbeiten Wärmepumpen besonders effizient.

Viele modernisierte Heizkörpersysteme

45–55 °C

Nach Optimierung von Hydraulik und teils vergrößerten Heizkörpern erreichen viele Bestandsgebäude diesen Bereich.

Mit geeigneten Hochtemperatur-Wärmepumpen

bis ca. 70–75 °C

Je nach Modell und Betriebsbedingungen möglich – etwa dort, wo (noch) keine umfassende Sanierung ansteht.

Grundsätzlich gilt: Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto höher in der Regel die Effizienz der Wärmepumpe. Ziel bleibt daher immer die niedrigste praktisch sinnvolle Vorlauftemperatur – ältere Gebäude oder bestehende Heizkörper schließen eine Wärmepumpe deshalb aber nicht automatisch aus.

Die erforderliche und wirtschaftlich sinnvolle Vorlauftemperatur muss immer individuell ermittelt werden.

Außeneinheit

Die Wärmepumpe steht draußen – die Arbeit passiert in der Planung

Aufstellort, Schallschutz und Vorlauftemperatur entscheiden über Effizienz und Ruhe. Wir prüfen das vorab, statt eine Standardgröße zu setzen.

Illustration einer modernen Luft-Wasser-Wärmepumpe
Symbolbild, KI-generiert
Winterbetrieb

Wenn im Winter weniger PV-Strom da ist.

Im Winter kommen zwei Effekte zusammen: Der Wärmebedarf steigt, während die PV-Anlage weniger Ertrag liefert. Damit die Wärmepumpe trotzdem wirtschaftlich läuft, muss das Energiekonzept auch den Netzstrom intelligent einbeziehen.

  • Warmwasser bevorzugt in günstigen Tarifphasen erwärmen.
  • Gebäude- oder Pufferspeicher als Wärmepuffer nutzen.
  • Flexiblen Wärmepumpenbetrieb innerhalb der Komfortgrenzen zeitlich verschieben.
  • Abstimmung mit Batteriespeicher und E-Auto-Ladung im gleichen Energiekonzept.
Mehr über intelligente Energie
  1. Photovoltaik-Anlage
  2. Dynamischer Stromtarif
  3. Intelligentes Messsystem
  4. Energiemanagement
  5. Wärmepumpe
Ablauf

So läuft ein Wärmepumpen-Projekt ab

Von der ersten Einschätzung bis zur jährlichen Wartung – ein Ablauf, den du jederzeit nachvollziehen kannst.

  1. Schritt 1

    Erstgespräch und Bestandsaufnahme

    Wir schauen uns Gebäude, bisherige Heizung, Heizflächen und Verbrauch an und klären, ob eine Wärmepumpe sinnvoll ist.

  2. Schritt 2

    Auslegung und Konzept

    Gemeinsam mit unserem Wärmepumpen-Fachpartner werden unter anderem Heizlast, Heizsystem, benötigte Vorlauftemperaturen und die geeignete Wärmepumpenauslegung bewertet. Du bekommst ein nachvollziehbares Konzept.

  3. Schritt 3

    Förderung

    Wir begleiten dich bei den Unterlagen für den Förderantrag und erklären, welche Nachweise gebraucht werden.

  4. Schritt 4

    Umsetzung

    Nach Bewilligung des Förderantrags ist die Umsetzung häufig innerhalb von rund vier Wochen möglich – abhängig von Auslastung und Materialverfügbarkeit.

  5. Schritt 5

    Inbetriebnahme und Einweisung

    Die Anlage wird eingeregelt, mit der Energieerzeugung verbunden und dir in Ruhe erklärt.

  6. Schritt 6

    Wartung

    Unser Wärmepumpen-Fachpartner bietet die regelmäßige Wartung deiner Anlage an. Umfang und Wartungsintervall richten sich nach Anlage, Herstellerangaben und technischem Bedarf.

Herstellerauswahl

Breites Herstellerportfolio

Wir sind nicht auf eine Marke festgelegt. Welches Gerät passt, entscheidet dein Gebäude – nicht ein Vertriebspaket.

BoschBuderusVaillantPanasonicMideaWolfund weitere führende Hersteller
Zusammenarbeit

Beratung von uns, Ausführung vom erfahrenen Partnerbetrieb

Mission Solar begleitet dich bei deinem Wärmepumpenprojekt und bleibt dein Ansprechpartner. Die technische Umsetzung erfolgt über einen erfahrenen Wärmepumpen-Fachpartner.

  • Mission Solar: Beratung, Konzept im Zusammenspiel mit der Photovoltaik und Koordination.
  • Fachpartner: vertragliche Umsetzung, Auslegung der Heiztechnik und Installation vor Ort.
  • Hersteller und Fachpartner: Gewährleistung und Garantie für Wärmepumpe und Installation.
  • Ein Konzept für Strom und Wärme statt zwei getrennter Angebote.
  • Nach Bewilligung des Förderantrags ist die Umsetzung häufig innerhalb von rund vier Wochen möglich – abhängig von Auslastung und Materialverfügbarkeit.
  • Regelmäßige Wartung über unseren Fachpartner – Umfang je nach Anlage und Herstellervorgabe.
Zusammenarbeit

Zwei Gewerke. Ein abgestimmtes Energiekonzept.

Photovoltaik und Wärmepumpe getrennt zu planen führt schnell zu Reibungsverlusten. Wir denken beides von Anfang an zusammen.

  • Künftiger Wärmepumpenverbrauch wird in der PV-Planung berücksichtigt.
  • Speicherdimensionierung mit Blick auf den zusätzlichen Wärmebedarf.
  • Gemeinsames Energiemanagement statt getrennter Steuerungen.
  • Dynamischer Tarif und intelligentes Messsystem werden früh mitgedacht.
  • Abgestimmte Schnittstellen zwischen Erzeugung, Speicher und Wärmepumpe.
  • Weniger Kommunikationslücken zwischen den beteiligten Gewerken.
Mission Solar

Energiekonzept & Koordination

  • Energiekonzept
  • PV-Planung
  • Koordination
  • Ansprechpartner
Wärmepumpen-Fachpartner

Fachtechnische Auslegung & Umsetzung

  • Heizlast- und Heizsystemprüfung
  • Technische Auslegung
  • Vertrag
  • Installation
  • Inbetriebnahme
  • Gewährleistung und Fachservice

Mission Solar koordiniert das Energiekonzept und bleibt dein Ansprechpartner. Die fachtechnische Auslegung und Umsetzung der Wärmepumpe erfolgt über unseren Wärmepumpen-Fachpartner.

Fragen

Häufige Fragen zur Wärmepumpe

Dein Projekt

PV und Wärmepumpe gemeinsam denken.

Erzähl uns kurz, was du vorhast. Wir schauen uns deine Angaben an und melden uns für die nächsten Schritte bei dir.

  • Unverbindlich anfragen
  • Persönlich beraten lassen
  • Herstellerunabhängig geplant
InteresseSchritt 1 / 4

Woran bist Du interessiert?

Lieber direkt sprechen? 07129 / 9200003 oder info@mission-solar.de